| LGER0161-2 | ||
| German literature c (Literatur hören) | ||
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Duration :
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| 30h Th | ||
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Number of credits :
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Lecturer :
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| Vera Viehöver | ||
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Language(s) of instruction :
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| German language | ||
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Organisation and examination :
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| Teaching in the second semester | ||
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Units courses prerequisite and corequisite :
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| Prerequisite or corequisite units are presented within each program | ||
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Course contents :
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| ,,L'oeil écoute." Paul Claudel
"Claudel a tort : l'oeil n'écoute pas, l'oeil est sourd, c'est l'oreille qui voit". Henri Meschonnic Der Hörsinn entwickelt sich beim Ungeborenen zuerst: Lange bevor er sehen oder gar sprechen kann, kann der Mensch hören. Ungeachtet dieser Tatsache, leben wir alle in einer Welt, die das Sehen privilegiert (visual culture). Verstand sich die mittelalterliche Literatur noch in hohem Maße als Klangkultur, die notwendig nach Aufführung verlangte, hat in der Literaturgeschichte der Moderne das Sehen die Oberhand gewonnen: Wir haben uns daran gewöhnt, Texte still zu lesen und ihre akustische Körperlichkeit weitgehend zu ignorieren; Techniken des Memorierens und Rezitierens sind vielfach gänzlich verloren gegangen. Und doch gibt es auch heute kein Lesen ohne (inneres) Hören! In diesem Seminar wollen wir eine Entdeckungsreise in ein noch junges Forschungsgebiet innerhalb der Literaturwissenschaft unternehmen: ,,Literatur und Hören". Dabei wird uns der aktuelle Boom der Hörbücher Ausgangspunkt für eine Reflexion über die Unterschiede zwischen sehendem und hörendem Lesen dienen. Im weiteren Verlauf werden wir uns mit dem zwischen Körper und Text angesiedelten Phänomen der ,,Stimme" beschäftigen und ausgewählte Inszenierungen von und durch Stimme analysieren. Außerdem lesen wir Ausschnitte aus einigen einschlägigen theoretischen Texten zum Hören und zur Stimme (Herder, Barthes, Meschonnic u.a.). Abschließend werden wir nach Antworten auf die Frage suchen, wie dem Hören in der Praxis des schulischen und universitären Literaturunterrichts wieder mehr Raum gegeben werden könnte. Die Text- und Hörbeispiele werden im Laufe des Seminars bereitgestellt. |
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Learning outcomes of the course :
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| Am Ende des Kurses sollen die Studierenden in der Lage sein, den Zusammenhang von literarischem Sinn und Klang unter Bezugnahme auf die gelesenen theoretischen Texte zu erklären. Außerdem sollen sie anhand von Beispielen verschiedene existierende Interpretationen von literarischen Texten mittels Stimme beschreiben und analysieren können. Sie sollen darüber hinaus durch die kommentierte Rezitation eines Textes praktische Kompetenzen unter Beweis stellen. | ||
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Prerequisite knowledge and skills :
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| Grundkenntnisse (B.A.-Niveau) des wissenschaftlichen Arbeitens in den Geisteswissenschaften
Literaturwissenschaftliche Grundkenntnisse |
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Planned learning activities and teaching methods :
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| zu Hause. Vorbereitung der Texte
im Seminar: Diskussion und Analyse, Hörübungen zur Aufmerksamkeitsschulung Eigene Rezitationsübungen mit Feedback mehrere Einheiten von Gruppenarbeit geplant |
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Mode of delivery (face-to-face ; distance-learning) :
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| Präsenzunterricht | ||
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Recommended or required readings :
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| Den Studenten werden auf eCampus ein Syllabus sowie Tonbeispiele zur Verfügung gestellt.
www.ecampus.ulg.ac.be |
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Assessment methods and criteria :
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| Referat zu einem gewählten Seminarthema
Kommentierte Rezitation eines Textes im Seminar Schriftliche und mündliche Prüfung im Mai/Juni |
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Work placement(s) :
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| keine | ||
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Organizational remarks :
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| keine | ||
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Contacts :
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| VERA VIEHÖVER, chargée de cours
Université de Liège Dép. de Langues et Littératures modernes Littérature allemande Tel. ++33.4.366.5462 vera.viehover@ulg.ac.be www.cea.ulg.ac.be |
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